Alexa im Auto: Spielerei oder nützliches Gimmick? Einen Amazon Echo Dot haben wir bereits im Wohnzimmer stehen. Damit es erst so richtig praktisch wird, wäre zusätzlich einer in der Küche sowie dem Schlafzimmer nützlich. Jetzt probiere ich mal Alex mit in den Campervan zu nehmen.

Alexa zur Hausautomatisierung

In unserer Wohnung übernimmt der Echo Dot aka Alexa die Steuerung unsere Philips Hue Lampen. Unabhängig von einander lassen sich Lampen in Wohnzimmer, Flur und Schlafzimmer damit ein und aus schalten. Auch individuell heller und dunkler ist kein Problem. Gerne nutze ich auch die Funktion „tägliches Update“. Neben der Tagesschau in 100Sekunden gibt es einen Überblick über Termine sowie das Wetter des Tages. So richtige Killer-Funktionen sind das alles noch nicht, aber es macht Spaß 🙂 

Der Großteil unserer Heizkörper sind mit Homematic Thermostaten ausgerüstet. Ich wollte hier auch immer noch einmal schauen wie/und ob überhaupt… sich diese mit Alexa verbinden lassen. Dann könnte auch die Wohnungstemperatur via Sprachbefehl geregelt werden. Bevor ich jedoch diese Baustelle angegangen bin, stecke ih mitten in dem Ausbau meines Campervans. Plötzlich scheint es mir viel spannender zu schauen was man  Wohnmobil mit der Alexa so alles anstellen kann.

Alexa im Auto bzw. Wohnmobil 

Im Grunde ist der Umzug des kleinen Amazon Echo Dot in dem die freundliche Alexa wohnt gar nicht so schwierig. Alles was man für den Anschluss benötigt, ist Strom und ein Internet Zugang. Beides lässt sich relativ einfach bereit stellen.

Strom für Alexa

Angeschlossen werden sowohl die großen Amazon Echo Säulen als auch der kleine Dot-Bruder über ein Micro-USB Kabel. Statt an einem Netzteil hänge ich das Kabel einfach an eine USB-Ladebuchse die ich über den Zigarettenanzünder anschließe. Wird der Bus gestartet, bekommt Alexa Strom und beginnt zu starten. Die Sorge der Bootvorgang würde sehr lange dauern ist unbegründet. In weniger als einer Minute ist Alexa einsatzbereit. Wird die Zündung ausgeschaltet, ist der Strom weg und Alexa schlummert wieder. 

Für meine Tests und den Einsatz während der Fahrt, ist dies so ok. Um die Alexa-Funktionen allerdings auch im Stand bzw. auf dem Stellplatz nutzen zu können, muss eine durchgehende Stromversorgung gewährleistet werden. Diese erweiterte Versorgung folgt wenn ich endlich meine zweite „Wohnbatterie“ eingebaut habe.

Internet für Alexa

Das Thema Internet im Wohnmobil ist ein ganz eigenes Kapitel, zu dem ich noch einmal einen Beitrag schreiben möchte. Hier nun aber die Kurzform wie ich es aktuell realisiere: Basis ist ein Telekom Datentarif mit 10GB Datenvolumen. Die SIM-Karte steckt in einem kleinen UMTS-Router von Huawei. Dieser ist analog zur Alexa über ein Micro-USB Kabel mit Strom versorgt. Zwar besitzt der kleine Router auch einen Akku, doch geht dieser bei aktiver Nutzung nach einigen Stunden in die Knie. Daher gleich ein Kabel dran und gut ist.

Der kleine UMTS-Router verbindet sich automatisch mit dem verfügbaren Netzt (G3/G4) und stellt für alle meine Geräte (und den Echo Dot) ein WLAN zur Verfügung. Wie datenhungrig Alexa im Betrieb ist, kann ich noch nicht abschätzen und muss sich in der Praxis zeigen. Die groß der Datenverbrauch tatsächlich sein wird, hängt natürlich auch immer davon ab, was man vor hat. 

Was wird mit Alexa gesteuert?

Gute Frage… mein erster Ansatz ist es, sie als sprachgesteuerte Jukebox zu nutzen. D.h. ich kann einfach Lieder oder Playlisten wünschen die dann direkt gespielt werden. Zu Hause habe ich diese Funktion noch nicht ausgiebig genutzt, aber fürs Auto stelle ich es mir ganz praktisch vor. Ob das ganze mit meinen Spotify-Account rund läuft oder ob ich für den Camper noch die Amazon Music Unlimited für Echo Option nutze muss ich noch einmal schauen. Hauptsache das ganze läuft erst einmal.

Alexa im Auto: Was wird benötigt?

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