Stress durch häufiges Wiegen? Auf Kriegsfuß mit dem Feind Waage? Das muss nicht sein, denn die Waage kann dein treuer Wegbegleiter sein! Egal ob weniger Körperfett, allgemein Abnehmen oder auch gezielte Gewichtszunahme, nutze die Waage statt ziellos im Blindflug zu sein.

Die Waage: Freund oder Feind!?

Das neue Jahr ist noch frisch und es häufen sie die Beiträge zu Vorsätzen, neuen Fitness- und Gesundheitsplänen. Mal geht es um Konzentration auf Ziele, mal wird von “einfach mal loslassen” oder dem Stress aus dem Weg gehen gesprochen. Keine Macht dem Feind Waage. Kann man so sehen, muss man aber nicht. Im Gegenteil: Freund Waage ist quasi Navigationsgerät auf dem Weg zu den ganz persönlichen Zielen.

Keine Datenerhebung bedeutet Blindflug

Ambitionierte oder auch nur ganz gemäßigte körperliche Ziele verfolgen und dabei auf Waage (oder auch ein Maßband) zu verzichten ist wie wie Jumbo fliegen ohne Armaturen/Anzeigen im Cockpit. Nur mit dem Einsatz von dem Zweck angepassten Messgeräten (Gewichtsabnahme -> Waage) ist ein stetiger Abgleich von SOLL und IST-Werten möglich. Mit diesem Mechanismus ist man in die Lage versetzt schon bei den ersten Anzeichen von “Kursabweichungen” moderat gegenzusteuern. Das sprichwörtliche Kind muss gar nicht erst in den Brunnen fallen ehe man aktiv wird.

Daten vs. gesundes Körpergefühl

Häufig wird die gezielte Datenerhebung als Gegenkonzept zur Ausbildung eines gesunden Körpergefühls gesehen. Daten und Zahlen verdrängen die innere Stimme? Falsch! Es geht viel mehr um die Symbiose von Gefühlen und Fakten. Ein durch konkrete Informationen unterstütztes Selbst- und Körpergefühl.

Tägliches Wiegen beugt Fehlinterpretationen vor

Angenommen man wiegt sich sehr selten, höchstens alle zig Monate einmal. Dann ermittelt man Werte, welche quasi in der Luft hängen, deren Aussagekraft man bezweifeln muss. War es ggf. eine Fehlmessung? War es (bei einer Frau) vielleicht ein Tag im monatlichen Zyklus an welchem der Körper einfach mehr Wasser einlagert? Die Gründe können vielfältig sein und führen unter Umständen zu Ausreißern einer sonst vielleicht gemäßigten Gewichtskurve.

Wie ich es umsetze

Aus den geschilderten Gründen strebe ich an, möglichst an vielen Tagen in der Woche morgens kurz auf die Waage zu gehen. Selbst wenn es mal nicht passt, habe ich doch für gewöhnlich mindestens 3 bis 5 Messpunkte pro Woche. Auf einen Monat gesehen, zeigt dies schon einmal eine recht konkrete Entwicklung auf. Messfehler die auffällig von dem Mittelwert abweichen, kann ich auf diesem Weg quasi ignorieren und konzentriere mich mehr auf den Trend im zeitlichen Verlauf.

Video zum Beitrag

In meinem YouTube Kanal gibt es zum einen oder anderen Blogbeitrag auch passende Videos. In diesem kommentiere ich einen Beitrag der Brigitte, die ihren Leserinnen vorschlägt doch bitte auf das Wiegen ganz zu verzichten. Schaut euch gerne an, wie ich darüber denke und warum ich die Contra-Gründe für Quatsch halte.

Wie stehst du zum Thema wiegen?

Nun hast du einen Eindruck bekommen wie ich über regelmäßiges Wiegen denke. Wie sieht es bei dir aus, stimmst du mir zu oder bist du ganz anderer Meinung? Ich freue mich über deinen Kommentar.

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1 Kommentar auf "Warum ich mich täglich wiege und was es auch dir nützt"

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