Wer mit Kind und Kegel auf Reisen geht, sollte insbesondere beim Urlaub mit dem Wohnmobil oder Camper gut vorausplanen. Denn nur wer an alles denkt und flexibel plant, ist auf der sicheren Seite einen stressfreien Urlaub im Camper zu erleben. Meinen eigenen Ausbau habe ich bald soweit das es auf Tour gehen kann. Ob es auch für dich das richtige ist, solltest du ausprobieren. Die Investition in einen Umfangreichen Selbstausbau kann man sich zum Start am besten sparen. Lieber einfach mal für eine Test-Tour ein Wohnmobil leihen. Anschließend kann man einfach besser abschätzen ob man – und genauer die ganze Familie – Lust auf diese Art des Urlaubs hat.

Die Basis: Eine vorausschauende Urlaubsplanung

Je nach Altersbereich sollten Kinder möglichst in die Planung des Urlaubs mit eingebunden werden. Zwar entscheiden am Ende natürlich die Eltern, wohin die Reise geht, aber es lohnt sich, die Wünsche der Kinder mit einfließen zu lassen uns zu berücksichtigen. Kann das Kind schon Fahrrad fahren und hat Spaß daran? Oder schwimmen? Alles Faktoren, die bei der Planung durchaus eine Rolle spielen sollten.
Die angestrebte Route und das Reiseziel sollten auch klimatisch und von den Entdeckungsmöglichkeiten her kindgerecht sein. Es muss Abwechslung geboten werden und natürlich sollten Ausweichoptionen vorhanden sein. Sollte etwa erwartetes Badewetter ausbleiben, ist es gut, wenn kleine Städte mit Spielplätzen, Hallenbad, Freizeitpark o.ä. in der Nähe sind.
Familienfreundliche Campingplätze bieten viel Service, gleichgesinnte Erwachsene und Spielkameraden für die eigenen Kinder. Wer dies bei der Stellplatzsuche berücksichtigt, schafft gute Voraussetzungen, dass Kinder sich wohl fühlen und vielleicht sogar Freundschaften knüpfen.

Richtig packen: Das sollte beim Campingurlaub nicht fehlen

Im Gegensatz zur Pauschalreise und ohne Beschränkung auf einen Koffer bietet ein Urlaub im Camper oder Wohnmobil viel mehr Möglichkeiten hinsichtlich Gepäckmitnahme. Doch natürlich braucht man gerade als Selbstversorger auch einiges mehr, als auf einer Hotelreise. Daher ist eine Checkliste für den Campingurlaub wichtig. Hier einige Dinge an die beim Campingurlaub mit Kindern gedacht werden sollte:
Spielzeug: Je nach Alter sind das Kuscheltiere, Bücher, Hörbücher, Kartenspiele oder das heute fast allgegenwärtige Handy/Tablet. Bei letzterem dürfen Ladegerät und Powerbank nicht vergessen werden. Natürlich sollte die Nutzung von Elektronikspielzeug klaren Regeln unterworfen sein, doch gerade auf längeren Etappen kann ein Kinderfilm oder ein Gedächtnisspiel für eine angenehme Ruhe sorgen.
Für draußen: Ballspiele, Strandspielzeug und Utensilien für improvisierte Aktionen wie Schnitzeljagd (Kreide), Nachtwanderung (Taschenlampen) usw.
Für Kleinkinder und Babys: Gute Kindersitze / Babyschale mitnehmen, Kinderkarre oder Buggy, Pflegartikel, Pampers.
Kleidung: Je nach Reiseziel, lieber mehr, wenn man unterwegs nicht so oft waschen kann, auch an Kälte und Regen denken.
Accessoires: Zusätzliche Kühltasche, Taschen, Rucksäcke für kleine Ausflüge, Strandtage und Picknicks.
Fahrräder: Fast auf allen Reisen ein Muss für Kinder und eine tolle Möglichkeit die Gegend zu erkunden und den Urlaub mit Tagestouren abwechslungsreich zu gestalten.
Weitere Punkte, die auf einer Packliste nicht fehlen dürfen, sind auch hier nachzulesen.

Tipps für die Fahrt und das Familienklima

Das Reiseziel steht fest, das Fahrzeug ist gepackt und alle sind angeschnallt. Jetzt könnte es eigentlich losgehen. Hier ein paar Tipps, wie die Fahrt auch den Kids auf der Rückbank nicht zu langweilig wird.
Je nach Reiseziel und Alter der Kinder sollte man angepasste Tagesetappen fahren und viele Pausen machen. Möglichst im Grünen, wo auch mal die Frisbee oder der Fußball ausgepackt werden kann. Pausen sorgen für Spaß, Erholung und Bewegung.
Idealerweise wechseln sich Erwachsene mit dem Fahren ab. Sollte nur eine Person fahren können und diese Person mal unpässlich ist, wäre die Weiterfahrt gefährdet.
Wenn die Destination weiter entfernt im Ausland liegt, z.B. in Südfrankreich oder Kroatien, sollten Zwischenübernachtungen an schönen, familienfreundlichen Campingplätzen eingeplant werden. Erwachsene mögen die Anreise in einem Zug bewältigen können, aber für die Kleinen ist das eher eine Tortur.
Für die Beziehung zwischen den Eltern sind verlässliche Absprachen wichtig und entlastend. Das vermeidet Streit, aber auch Frust wegen falschen Erwartungen. Wenn möglich ist es gut, wenn jedes Elternteil auch mal für Stunden etwas alleine unternehmen kann oder sich eine größere Familie in zwei Teams splittet. Die Wiedersehensfreude ist dann groß und man hat sich Neues zu berichten.

Warum Campingurlaub für Kinder und Eltern richtig cool ist

Campingurlaub bedeutet meist, sehr viel in der Natur und an der frischen Luft zu sein. Das tut gut, erholt und macht zufrieden. Insbesondere Kindern gefällt das sehr. Auch ist es eher wie zu Hause und definitiv familiärer als ein Hotelurlaub. Bei keiner anderen Urlaubsform kann zudem so individuell geplant, geändert, improvisiert und reagiert werden. Und nirgends finden Kinder so leicht Kontakt zu anderen Kindern wie auf einem Campingplatz. Nicht umsonst ist diese Form des Reisens bei Eltern mit Kindern so beliebt.

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