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Eiger Ultra Trail 2020 – Ich bin dabei!

Beim kommenden Eiger Ultra Trail 2020 habe ich einen Startplatz in der Lotterie bekommen. Mehr zum Rennen selbst, meinem Training bis dahin sowie meinen Gedanken zu diesem Vorhaben teile ich mit dir in diesem Beitrag.

Die Eiger Trail Startplatz-Lotterie

Anders als bei anderen Rennen, bei denen man sich einfach anmeldet und dann im besten Fall direkt einen Platz bekommt, wird beim Eiger Trail gelost. Nach der Registrierung sowie der Zahlung von knapp 10 EUR "Schutzgebühr" ist man im Topf. Zu einem festen Zeitpunkt - in diesem Fall war es der 22. November - wurde gelost.

Im ersten Anlauf hatte ich Pech. Via Mail wurde ich darüber informiert, dass ich also leider nicht dabei bin. Jedoch würde es eine zweite Runde geben in der weitere Starter gezogen werden. Also Daumen drücken und abwarten. Dann am 4. Dezember gab es dann die versprochene Mail über die zweite Losung. Siehe da, ich bin dabei! Via Link konnte ich meinen Startplatz Registrierung abschließen und die Startgebühr von rund 130 EUR bezahlen.

Details zum E51 Panorama Trail

  • E16 - Genuss Trail
  • E35 - Nordwand Trail
  • E51 - Couples (Trail)
  • E51 - Panorama Trail
  • E101 - Ultra Trail

Mal vom Kids Race sowie einem Überraschungslauf abgesehen, gibt es eine Reihe von Rennen, für die man sich anmelden bzw. via Lotterie bewerben kann. Korrekterweise ist der Name meines Rennens gar nicht "Ultra Trail", sondern "Panorama Trail". Den "E-Bezeichnungen" folgend sind auch die Distanzen ausgelegt. Wir (mein Bruder Lars und ich) haben also die 51km Strecke vor uns. 

Neben der eigentlichen Strecke sind dann auch noch 3100 Höhenmeter zu überwinden. Über 3/4 der Strecke (43km) sind Trailpfade, der Rest (8km) wird auf Asphalt gelaufen.

Wieso um alles in der Welt einen Ultralauf?

Wenn ich z.B. mit Freunden oder Kollegen spreche, höre ich öfters Sätze wie: "... also 5 oder vielleicht auch 10 Kilometer geht ja noch, aber Marathon könnte ich nie!". Dem möchte ich meist gern direkt widersprechen und die Menschen motivieren es doch ggf. mal zu probieren? Klar, nicht jeder ist der geborene Läufer oder hat große Freude beim Laufen, doch sind wir nicht "out of the box" die geborenen Läufer?

Auch wenn ich - was meine körperliche Statur angeht - nicht auf den ersten Blick als waschechter Läufer durchgehe, so habe ich noch Gefallen am Laufen gefunden. Nicht umsonst sind über die Jahre etliche Medaillen von Hindernis- sowie Marathon- und Triathlon-Wettkämpfen zusammen gekommen. Zwar nie in wahnsinnigen (Spitzen-) Zeiten aber doch immer mit einem neuen persönlichen Erfolg für mich ganz alleine.

Bei einem Marathon an den Start zu gehen, reizt mich. Ich finde es spannend zu sehen, was der Körper - mein Körper! - leisten kann. Am Anfang bei den ersten Starts war da diese Ungewissheit: "Komme ich überhaupt an?" oder "Kann ich das überhaupt schaffen?". Nach dem erfolgreichen Finischen von inzwischen 6 oder 7? Marathon kann ich mit Gewissheit sagen: "Ich kann das und komme an!".

Anders sieht es nun bei einem Ultralauf aus. Kann ich auch eine Distanz von mehr als 42 Kilometern überstehen? Und dies nicht nur im Flachland, sondern auch noch in den Bergen! Diesen noch ganz frischen Gedanken wohnt eben dieser gewisse Zauber inne. Ich möchte sehen was möglich ist und zu was ich imstande bin. Auch wenn mir langsam dämmert: Das wird kein Kindergeburtstag! Mit etwas Laufen hier und da wird es nicht genug sein um gesund und unbeschadet ins Ziel zu kommen.

Eiger Ultra Trail: Möge das Training beginnen!

Passenderweise bin ich schon seit einigen Wochen - für meine Verhältnisse - gut dabei was das Laufen betrifft. Aus einer gewissen phlegmatischen Grundstimmung habe ich inzwischen recht konstante KM-Wochenleistung hinbekommen. Es ist also eine gute Ausgangssituation für alles, was nun als Nächstes kommt 😉

Wolfsburg -> Hamburg Ultra Running

Wenn einer eine Reise tut dann kann er was erleben… in diesem Fall ist es die Reise von Wolfsburg nach Hamburg. Doch statt mit Bahn oder Auto wird gelaufen. Dies ist zumindest Lars Plan. Ich selbst traue mir die Tour in dem Umfang aktuell nicht zu, bin jedoch als „Team“ zur Begleitung dabei.

Diese Seite nutze ich als „Live-Ticker“ zum Projekt #WOBHHULTRA. Immer die neusten Beiträge werden direkt oben eingefügt. Viel Spaß beim „dabei sein“.


100km – 30.10. 14:52 Uhr bis 31.10. 8:20 Uhr

8:30 Uhr noch einmal von der Pizza abbeißen, dann Schlafen
Verdient genießen die Beine eine kleine erste Pause.

8:20 Uhr 100 KM Running!
Wow was für eine Leistung. Auch wenn es (heute) nicht die 160 bis HH City geworden sind, ist es ein großartiger Meilenstein.


6:18 Uhr Kilometer 90!!!
Über den Baumwipfeln zeichnet sich der junge Morgen ab. Lars hält weiter durch und checkt den 90km Meilenstein. GEILO!!!

06:05 Uhr Zeiten im Blick!
Lars nährt sich der 90er Marke! Ich checke grob alle 10 Minuten seinen Standort und gleichen ihn mit der Route und den dort hinterlegten Kilometerkennzeichnungen ab. So kann ich immer recht gut Abschätzen, wann er hier bei mir am nächsten Treffpunkt aufschlägt.

5:25 Uhr Doc Blum ist auf dem Weg
Als kleine moralische Unterstützung ist Fabian ein Freund von Lars auf dem Weg zu uns. Er kommt mit der Bahn aus HH nach Lüneburg, wo ich ihn dann zwischendurch einsammle. Der „Doc“ steht kurz vor seinen Abschlussprüfungen nach denen er sich dann auch offiziell „Arzt“ nennen darf. Was gibt es besseres, als neben einem rollenden Catering-Versorgungsdienst auch noch einen Arzt in Spe dabei zu haben, 🙂

05:06 Uhr Ja wo läuft er denn?
Auf diesen schier endlosen Landstraßen habe ich Lars nun schon das zweite Mal zumindest kurz beim Standortwechsel gesehen 😉

4:40 Uhr Hallo und Tschüss!
Ah wie gut zu sehen, dass er gut gelaunt ist! 🙂 Keine große Pause, sondern nur einen Happen Pizza und etwas Energy und weiter geht es.

4:15 Uhr Warten in Eppensen
Mit Blick zur Straße, an der Lars vorbeikommen wird, sitze ich nun und vertreibe mir die Zeit, bis er hier eintrifft. Schon lustig wie der Bus ohne Licht so unscheinbar ist. Tatsächlich ist es sonst ein fahrendes Tiny-House und heute sogar noch Kommandozentrale obendrein.

04:08 Uhr bei Kilometer 81,5
Für mich sind es nur wenige Minuten, dann bin ich gleich schon an unserem 3. Treffpunkt angekommen. Ich glaube, ich habe Lars sogar auf dem Radweg neben der Schnellstraße laufen (oder gehen?) sehen. Generell in Bewegung, das ist ein gutes Zeichen. Nun also wieder alles Vorbereiten und die Heizung aufdrehen.

Standortwechsel: KM 73 zu 81,5

03:37 Uhr nach der zweiten Pause
Lars ist vor gut 15 Minuten für den nächsten Abschnitt aufgebrochen. Nächstes Etappenziel ist der Treffpunkt bei Kilometer 81,5 in Eppensen.

Uhr gestartet und dann los!

02:26 Uhr Pizza Pause
Nach rund 8 Stunden unterwegs haben wir uns bei Kilometer 73 in Uelzen getroffen. Neben Brühe, Banane und einem Glas Energydrink gab es erst einmal Pizza.

Langsam sieht man erste Ermündungserscheinungen.

22:33 Uhr Weiter gehts
Aufgewärmt und gestärkt geht Lars in die nächste Runde. Akkus sind wieder etwas geladen und mit einer weiteren Lage „Shirt“ wird es hoffentlich etwas angenehmer.

KM 50 und noch ein Grinsen im Gesicht.

22:09 Uhr Erste Pause
Wie geplant haben wir uns bei Kilometer 50 das erste Mal getroffen. Nach einer laaaangen Strecke immer am Kanal entlang bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ist es sicher ganz angenehm etwas Warmes zu sich nehmen zu können.

Wie gut doch einfacher Haferbrei schmecken kann 😉

21:03 Uhr bei KM 50 angekommen
Gegen kurz nach 18Uhr bin ich zu Hause los und nun in Lüder angekommen. Nun erst mal Futter und Ausrüstung verstauen. Lars ist bis jetzt mit einer 8:30iger Pace unterwegs und wird voraussichtlich um 21:57 Uhr hier ankommen. Bis dahin bereite ich dann noch mal einen Snack und etwas Heißes zum Trinken vor.

14:52 Uhr Es geht los!

Nicht mehr lang bis zum Sonnenuntergang ist Lars um kurz vor 15Uhr in Wolfsburg losgelaufen.

30.11. Warten auf den Start

Bis zum frühen Nachmittag hocke ich noch im Büro. Angedacht ist es, dass Lars gegen 14:30Uhr losläuft. Ich werde dann vermutlich am frühen Abend los und muss vorher noch einkaufen, packen und Essen vorbereiten.


29.10. Vorbereitung und Planung
Lars hat die Route direkt über Garmin geplant. Damit hat er sie dann direkt auch auf seiner Uhr für die Navigation. Die Strecke habe ich dann exportieren und bei Google Maps als eigene Karte importieren. Diese enthält nun Marker für alle 10km Abschnitte (blau) und Marker für mögliche Treffpunkte (orange) eingefügt.

Der Plan ist wie folgt: Ich fahre Lars am Mittwochabend entgegen und treffe in irgendwie zwischen KM 40 und 60. Ab diesem Punkt begleite ich ihn und stelle mich mit dem Bus an die Treffpunkte alle 10km.

Zusätzlich habe ich alle Treffpunkte via Google Maps geprüft und einen möglichen Platz zum Stehen mit dem Bus ausgekundschaftet und mit Lars geteilt.

Um überhaupt eine Idee zu bekommen, wann Lars an welchem Punkt sein kann, habe ich eine Pace-Tabelle erstellt (Pace = Zeit die man für einen Kilometer benötigt). Oben wird nur die genaue Startzeit eingetragen. Dann wird basierend auf unterschiedlichen Pace-Werten die Zieluhrzeit für jeden Kilometer (1 bis 158) errechnet. Die blaue Markierung kennzeichnet den Sonnenuntergang, die gelbe den Sonnenaufgang. Orange Striche sind die Treffpunkte alle 10km.

Klimmzüge lernen: Königsdisziplin der Eigengewichtsübungen

Klimmzüge lernen ist (k)ein Kinderspiel. Du wolltest schon immer mal   (mehr als 1 bis 3) Klimmzüge schaffen? Die Klimmzüge und dich verbinden eine gewisse Hass-Liebe? Hilfe naht: Hier ist dein Guide „Klimmzüge für Anfänger“ der auch ggf. auch bei einer angeknacksten „Klimmzug-Beziehung“ helfen kann.

Warum du Klimmzüge lernen solltest

Klimmzüge sind wohl die Königsdisziplin der Eigengewichtsübungen. Ohne Hilfe und Unterstützung geht es um die optimale Koordination von einer Vielzahl von Muskelgruppen. Entsprechend hoch ist der Effekt den du für eine ganze Reihe großer Muskelgruppen erreichst. Neben der gesamten Rückenmuskulatur werden auch Arme, Nacken sowie die gesamte Rumpfmuskulatur beansprucht. Ein weiterer Vorteil der Eigengewichtsübung: Es ist generell keinerlei Gerät oder extra Gewicht nötig. Klimmzüge lernen ist also ratsam, da sie sich ideal eignen, um überall und jeder Orts etwas für seine Fitness zu tun. Gerade dieser Faktor ist für mein aktuelles Projekt: „Campingbus Ausbau“ besonders interessant. Auch unterwegs kann ich ganz praktisch auf Klimmzüge für die allgemeine Muskelkräftigung zurück greifen.

Klimmzug Varianten

Generell wird in Klimmzug Varianten im Untergriff oder im Obergriff unterschieden. Diese „Hauptvarianten“ untergliedern sich wiederum in ganz unterschiedliche Abwandlungen. Je nachdem in welchem Griffwinkel an welcher Art von Klimmzugstange trainiert wird.

Klimmzug im Untergriff

Wohl der Klassiker unter den Klimmzugvarianten. Untergriff bedeutet das deine Handflächen nach innen gedreht ist, du also auf deine Handinnenfläche schaust und dann die Klimmzugstange greifst. An der Stange hängend wir sich langsam nach oben gezogen. Die Ellenbogen werden dabei seitlich neben den Körper geführt. Das Kinn wird bis auf Höhe der Stange gebracht. Die Griffposition der Hände ist etwa schulterbreit.

Klimmzüge im Untergriff…

  • sind für die meisten die einfachere Variante.
  • fordern auch den Bizeps stark.
  • werden etwa schulterbreit ausgeführt.

Klimmzug im Obergriff

Genau entgegengesetzt ist es beim Obergriff. Die Handinnenfläche  sind nach unten gedreht und von vorne oben auf die Stange abgelegt und so gegriffen. Klassischer Weise wird der Klimmzug im Obergriff mit der Brust zur Stange ausgeführt. Der Abstand zwischen den Händen an der Stange, also die Griffweite, ist dabei Schulterbreit oder auch noch weiter. Wie weit mit den Händen gegriffen wird, entscheidet über den Anteil der beanspruchen Muskeln und damit auch über den Schwierigkeitsgrad der Übung.

Klimmzüge im Obergriff…

  • sind am Anfang meist deutlich schwieriger.
  • aktivieren zur weite Griffposition den unteren Rücken ideal.
  • werden meist weiter gegriffen als im Untergriff.

Klimmzüge trainieren

Wie kann man nun ggf. von 0 an Klimmzüge trainieren? Wie auch bei vielen anderen Übungen gilt hier: machen! Nur mit der Kontinuität gelangt man an das Ziel. Dies können vielleicht 10, 20 oder sogar noch mehr saubere Klimmzüge am Stück sein. Das wichtigste ist sich nicht entmutigen zu lassen. Gerade am Anfang fühlt man sich meist wie ein „nasser Sack“ und schafft entweder noch gar keinen Klimmzug, oder vielleicht gerade mal zwei oder drei. Das Training benötigt also eine gewisse Routine. Hier kann der schnelle Zugriff auf das entsprechende Trainingsgerät enorm helfen. Man muss mit den Übungen einfach am Ball bleiben und sich schrittweise steigern. Schafft man am Anfang noch weniger als 1-3 saubere Wiederholungen, kann man auf ergänzende Übungen und Methoden zurück greifen.

Negative Wiederholungen

Als negative Wiederholungen bezeichnet man den nachgebenden Bewegungsweg (exzentrische Bewegung genannt). In der Praxis bedeutet dies folgendes: Die ersten noch sauberen Wiederholungen werden sowohl auf- als auch ab langsam und gleichmäßig ausgeführt. Verlässt einen langsam die Kraft, kann der Weg nach oben (die konzentrische Bewegung) z.B. mit einem Hüpfer nach oben an die Stange unterstützt werden. Mit dieser Hilfestellung gelangt man so wieder in die Ausgangsposition mit dem Kinn an der Stange. Von hier aus lässt man sich ganz langsam wieder herunter und „bremst“ mit der verbleibenden Kraft die Abwärtsbewegung.  Dies wird für einige weitere Durchgänge wiederholt.

Unterstützung der Bewegung

Eine weitere Möglichkeit die zunächst fehlende Kraft auszugleichen, ist die Unterstützung durch Hilfsmittel. Als gute Hilfe bietet sich z.B. ein Deuserband (quasi ein stabiles XXL Gummiband) an. Das Deuserband kann an der Klimmzugstange befestigt werden. In die herabhängende Schlaufe kann z.B. das Knie gesteckt werden. Je weiter die Klimmzugbewegung nach unten ausgeführt wird, desto stärker spannt sich das Deuserband und unterstütz gerade bei dem schwierigen Teil der Aufwärtsbewegung.

Klimmzüge im Schräghang

Wenn die freie Bewegung noch zu schwer fällt, kann auf eine Variante des Klimmzugs zurück gegriffen werden. Im sogenannten Schräghang kann man sich je nach Winkel langsam an die Zielbewegung heran tasten. Zum Einsatz kann z.B. eine Langhantelstange auf einem (stabilen!) Powerrack kommen. Wer kein Fitnessstudio zur Verfügung hat, kann sich auch anders behelfen. Fast jeder Kinderspielplatz besitzt Klettergerüste oder sonstige Konstruktionen an denen Querstangen in unterschiedlichen Höhen angebracht sind. Diese eigenen sich z.T. ganz hervorragend für Schräghangübungen.

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Spielplätze hat jeder vor der Tür und bieten tolle Trainingsgeräte.

So kann man z.B. eine Haltung im 45 Grad Winkel unterhalb der Stange einnehmen und dann mit dem (in dieser Position günstigeren) Obergriff arbeiten. Der Oberkörper wird in einer gleichmäßigen Bewegung mit der Brust an die Stange bewegt. Den Schwierigkeitsgrad (und damit den Winkel) kann man so wählen das man gute 10 bis 15 Wiederholungen schafft. Sind in dieser Ausführung auch deutlich mehr als 15 oder sogar 20 Wiederholungen möglich, kann mit der nächst schwierigeren Variante weiter gemacht werden. Z.B. mit der unterstützen oder sogar der freien Klimmzug-Ausführung.

Das Klimmzugtraining startet jetzt!

Wann hast du das letzte mal bewusst Klimmzüge gemacht? Ich steige gerade wieder richtig ein. In der Vergangenheit gab es schon mal eine Zeit in der 15 oder 20 Klimmzüge leicht von der Hand gingen. Aktuell werden es keine 8. Den Beitrag zum Thema Klimmzüge lernen werde ich weiter ergänzen und meine Fortschritte sowie meinen Trainingsplan hinzufügen. Vielleicht motiviere ich dich ja auch anzufangen. Bist du dabei?

Crossgolf spielen: Schläger ein paar Bälle und los geht´s

crossgolf set

Schläger & Bälle gibt es auch schon in Sets zu kaufen.

Kleines Sportgerät für den Camper gesucht? Crossgolf (auch X-Golf) bzw. Urbangolf ist eine Variante des klassischen Golf. Gespielt wird jedoch nicht auf Golfplätzen, sondern an allen Orten, die ein Spiel zulassen, wie zum Beispiel in urbaner Umgebung, Grünflächen, industriellen Brachflächen oder verlassenen Tagebaugruben. Das Ziel wird von den Spielern selbst gewählt, auf Etikette komplett verzichtet.

Crossgolf Schläger: Was wird benötigt

crossgolf

Crossgolf: Hauptsache die Haltung stimmt 😉

Für den Einstieg in den Crossgolf-Sport wird nicht viel Material benötigt. Schläger und Bälle und los geht es. Doch was für ein Schläger nimmt man am besten? Driver, Holz oder Eisen? Und wenn, welche Variante? Die Frage lässt sich am besten mit Hinblick auf das erwartete Terrain beantworten auf dem man zu Spielen gedenkt. Ich selbst setze ein 7er Eisen ein. Üblicherweise besitzen diese Schläger eine Neigung von 34 bis 36 Grad. Bei guter Witterung (und etwas Geschick) lässt sich der Golfball auch schon mal über 100m weit gespielt werden.
Für den Start hat man mit diesem universellen Schläger schon alles was man benötigt. Wer seine Ausrüstung darüber hinaus erweitern möchte, greift für die längeren Distanz Abschläge Schläger mit einer niedrigeren Zahl (z.B. 2er oder 1er Eisen). Die Neigung wird bei diesen Golfschlägern immer Steiler. Statt einem Eisen dieser Klasse kann dann auch nach etwas Übung auf ein Holz einen sogenannten Driver gesetzt werden. Abschläge mit dem Driver werden üblicherweise von einem Tee (ein kleines Holzstäbchen mit flacher Oberseite auf welcher der Golfball liegt) abgeschlagen.

Crossgolf Bälle: Alte Golfbälle reichen völlig

grossgolf bälle

Für unter 30 EUR bekommt man schon 100 gebrauchte Golfbälle

Bei den Golfbällen die für das Crossgolfen verwendet werden muss nicht groß investiert werden. Zum Start meiner ersten Spiele habe ich mich mit einem ganzen Sack gebrauchter Bälle über Ebay eingedeckt. Bis zum heutigen Tag habe ich noch nicht alle „zerspielt“ oder verloren (was häufiger vorkommen kann *g*). Als recht nützlich haben sich z.B. farbige Golfbälle erweisen. Gelbe oder andersfarbige Golfbälle sieht man häufig deutlich besser als leicht dreckige ehemal weiße Bälle. Um beim Spielen mit mehreren Spielen die Crossgolf Bälle nicht zu vertauschen, kann man sie einfach mit einem Edding kennzeichnen.

Crossgolf als feine Freizeitbeschäftigung 

Crossgolf ist einfach aufgrund seines anspruchslosen Charakters ein toller Freizeitsport. Dabei ist es egal ob man zu Hause mal „um die Häuser zieht“ oder die minimale Crossgolf-Ausrüstung mit im Camper bei sich hat.  Die „Ausrüstung“ nimmt nicht viel Platz in Anspruch und kann so auch ideal mit in dem Urlaub genommen werden. Vor Ort ist lediglich ein am besten menschenleeres Areal nötig und schon kann es losgehen. Man bewegt sich in der frischen Luft und kann z.B. zum Üben oder zu zweit/in der kleinen Gruppe die Gegend erkunden. Die Auge-Hand-Koordination wird enorm geschult und es macht einfach Spaß die raschen Fortschritte was die Zielgenauigkeit betrifft zu verzeichnen.

Hast du schon einmal Crossgolfen probiert? Wenn ja, wie sieht deine Ausrüstung aus und wo gehst du so zum Spielen hin?