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Raspberry Pi mit OpenHAB im Wohnmobil

Es muss doch möglich sein, einen Raspberry Pi für die Steuerung diverser Dinge im Wohnmobil zu nutzen. Dieser Gedanke ließ mich nicht mehr los. Gestartet sind meine Recherchen zum Thema Hausautomatisierung generell mit dem Ansatz in der Wohnung Dinge zu steuern.

Philips HUE Lampen, Homematic Heizungsthermostate und mehr wollte ich gerne „überwachen“ und steuern können. Nach einem ersten Ausflug in die FHEM Welt, bin ich nach einer Weile dann doch auf OpenHAB aufmerksam geworden.

OpenHAB im Wohnmobil

Die Installation von OpenHAB auf einem Raspberry Pi geht danke der hilfreichen Anleitung (engl.) recht schnell von der Hand. Etcher sowie das letzte Image von Openhabian herunterladen (Openhabian ist quasi eine fertige Installation von OpenHAB auf einem „Mini-Linux “ für den Raspberry PI). Das Image via Etcher auf eine SD-Karte übertragen und anschließend in den Pi stecken und Booten.

Nach rund 25 Minuten ist die Ersteinrichtung abgeschlossen und es kann mit der weiteren Konfiguration begonnen werden. Den Raspberry Pi habe ich nun statt in der Wohnung mit in meinen Campervan genommen. Dort läuft zusätzlich noch eine 24/7 Internetverbindung um den Datenaustausch auch von außen (z.B. vom Sofa *g*) zu gewährleisten. Zum Thema Internet im Wohnmobil kannst du übrigens in einem eigenen Beitrag etwas mehr erfahren.

Victron Energy meets OpenHAB

Ich mag die Victron Energy Geräte in ihrer „smart Ausführung“. Via Bluetooth kann man per App Werte aus dem Solarregler sowie dem Batteriemonitor beziehen. Nicht zwingend nötig, aber eine nette Spielerei. Wie zugegebenermaßen die gesamte Thematik dieses Artikels 😉 Aber… ich bastel halt gern.

Nun kann man die Victron Geräte durch eine dauerhafte Internetverbindung auch dazu bringen, ihre Daten alle 15Min an das VRM-Portal von Victron zu übertragen. Um dies in die Praxis umzusetzen, habe ich einen weiteren separaten Raspberry Pi im Bus. An diesem sind zwei Datenkabel angeschlossen, um jeweils die Daten vom Solarregler und Batteriemonitor zu beziehen.

OpenHAB Sitemap mit Victron Items

Genauere Details wie Items und Sitemap in der OpenHAB Config zusammenhängen folgen noch mal in einem separaten Beitrag. Hier nur schon mal ein kleiner Eindruck, wie ich die zwei Geräte auf der Sitemap aufgebaut habe um in der OpenHAB App / auf der Basic UI die entsprechenden Werte sehen zu können.

Die Sitemap selbst ist in zwei Frames unterteilt. Jeweils ein Frame pro Gerät. Für einen ersten Test habe ich je zwei Werte eingetragen und mit passenden Icons versehen. Von dieser Basis aus kann nun weiter gebastelt werden, um das passende Setup an relevanten Werten zusammenzustellen.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Sammy, der das OpenHAB Binding für das Victron VRM Portal geschrieben hat.

Next Steps…

Es gibt noch viel zu tun. Noch habe ich das ganze Setup noch im Test in Teilen im Bus und in der Wohnung laufen. Ziel ist es, alles fest im Bus installiert zu haben. Via VPN-Tunnel kann ich mich später im Wohnmobil „einwählen“ und auch bequem von außen Anpassungen und weitere Konfigurationen vornehmen.

Dieser Artikel ist dabei eine Art „dynamische Mitschrift“ die ich weiter ergänzen möchte und ggf. in weiterführende aufteilen werde. Ich freue mich über Feedback, ob ihr ggf. ähnliche Themen umsetzt oder in Planung habt oder was euch an der „Camperautomatisierung“ ggf. am meisten reizt. Kleiner Tipp am Schluss: ein paar Gleichgesinnte haben sich schon in der „SMARTE CAMPERVANS“ Gruppe bei Facebook eingefunden. Bei Interesse bist du herzlich eingeladen mit dabei zu sein.

Digital Detox: Abos kündigen und Newsletter abbestellen

Eine Maßnahme gegen den Information-Overload: Digital Detox. Kaum eine Informationsquelle die wir nicht mit der Eingabe unserer E-Mail Adresse bezahlen. Ich befinde mich auf meiner ganz persönlichen Mission wichtiges von unwichtigem zu trennen. Mit der Zeit sammelt sich einfach unheimlich viel Zeug an, was kaum noch zu konsumieren ist. Dazu kommen (in meinem Fall) noch Abos von Tools die ich viel zu selten nutze. Ich lade dich ein, an diesen Gedanken zum digital Detox teilzuhaben. Vielleicht ist geht es dir ja ähnlich und du wagst auch den Schritt unnötiges über Bord zu werfen?

Newsletter abbestellen

Hier ein Infoletter, dort ein paar Neuigkeiten per Mail. Kaum eine Webseite wo man nicht gebeten wird seine E-Mail Adresse zu hinterlassen. Up to Date sein, keine Beiträge verpassen, oder ein kostenloses E-Book erhalten. Die Anlässe und Lockangebote fürs Abonnieren sind vielfältig. Zwar möchte ich Newsletter nicht generell verteufeln, doch bringen sie häufig nur bedingte Mehrwerte mit sich. Dies merkt man häufig wenn man sich dabei ertappt, wie man diese in regelmäßigen Abständen einfach ungelesen löscht.

digital detox newsletter abmelden

Mit einem wachsamen Auge checke ich daher jede Mail, die ihren Weg in meinen Posteingang findet. Bietet sie mir nützliche Informationen, bereichernde Inspiration oder sonstige Vorteile? Wunderbar, sie darf bleiben. Andernfalls suche ich ganz schnell nach dem meist gut versteckten Hinweis „unsubscribe“ oder „abbestellen“.

Facebook Gruppen verlassen

In die einen wird man direkt von Freunden eingeladen, in die anderen tritt man selbst ein. Unzählige Facebook Gruppen locken mit interessanten Themen. Zur Sicherheit tritt man am besten gleich in mehrere Gruppen zum gleichen Thema bei. Man könnte ja etwas verpassen oder in der „falschen“ Gruppe sein. Erst die Zeit wird zeigen ob man auf die richtige gesetzt hat. Auf diese Weise sammeln sich immer mehr an. Egal wie aktiv die Mitglieder der Gruppe sind, der eigene Facebook-Stream wird immer unübersichtlicher und befeuert einen mit dem Potpourri der unterschiedlichen Hobbys und Interessen.

Je mehr man sammelt um so weniger kann man überhaupt noch konsumieren. Grund genug auch an dieser Stelle einmal genauer hinzusehen. Ist das Thema der Gruppe tatsächlich (in diesem Moment) relevant für mich? Wenn nicht, raus da. Wem das verlassen der Gruppe zu weit geht, kann es alternativ  mit dem „Gruppe nicht mehr abonnieren“ versuchen. So oder so gibt es damit eine Quelle weniger die auf dich einprasselt.

Snapchat Account löschen

Snapchat und ich sind nie wirklich warm mit einander geworden. Daher bemühte ich gerade kürzlich eine Googlesuche nach „Snapchat Account löschen“. Schnell wurde ich fündig. Nun läuft der 30 tägige Countdown ab, dann ist ruhe. Den Snapchat Account direkt löschen geht nicht. „Oh wie schade, du willst nicht mehr snappen?“ Nein, möchte ich nicht! Auf Snapchat bin ich irgendwann „damals“ aufmerksam geworden. „Da kannst du Fotos verschicken die sich beim Empfänger selbst wieder löschen…“ mit dieser Info hat sich die App mit dem kleinen Gespenst in Windeseile verbreitet.

Snapchat Account löschen

Der Snapchat Account wird nach 30 Tagen gelöscht

Der Hype um lustige Filter und kreative Malereien kamen dann später dazu. Ich habe auch mit gemacht. Auch wenn nur super selten. Entsprechend klein war auch die Zahl der Accounts denen ich gefolgt bin. Trotzdem bettelte jede Push-Nachricht um meine Aufmerksamkeit. Irgendein kleines Video oder buntes Bildchen aus meinem Netzwerk wollte bewundert werden. Mehrwert und Nutzen… ehrlich gesagt gleich Null. Keine großen Inspirationen sondern überwiegend belangloses wartete nach dem öffnen der App auf mich. Grund genug also meinen Snapchat Account zu löschen.  Kurzanleitung Snapchat Account löschen: 1) Einloggen auf der Snapchat Seite b) Unter „meinen Account verwalten“ den Punkt  „Meinen Account löschen“ klicken. c) 30 Tage warten… dann ist die Frist abgelaufen in der man „zurück kehren“ kann.

Adobe Premiere Abo kündigen

Als ich damals mit YouTube und der Bearbeitung von Videos begonnen habe, wollte ich es gleich „richtig“ machen. Es musste also eine richtige Software her. Der Trend geht wie an vielen Stellen auch hier zum Abo. Monatlich waren also rund 20 EUR fällig. Wenn man regelmäßig Videos schneidet und die Software ausgiebig nutzt sicher fair. Tatsächlich sind aber Monate vergangen in denen ich Adobe Premiere nicht ein einziges Mal verwendet habe. Im Hinblick auf die monatlichen Fixkosten ist das irgendwie ungünstig. Stellt man das Softwareabo dem Kauf einer alternativen Software gegenüber, ist es eine Frage der Zeit ehe sich der Kauf rentiert. Nach etwas Recherche ist meine Wahl auf Final Cut Pro X gefallen. Neben unzähligen Tutorials bei YouTube gibt es auch reichlich Büchermaterial um sich in die neue Software einzuarbeiten.

Wer unterjährig kündigt, zahlt eine Kündigungsgebühr.

Sauer ist mir bei der Kündigung des Premiere Abos noch die Kündigungsgebühr von rund 50 EUR aufgestoßen. Damals hatte ich mich offensichtlich für das günstige (jahres-) Abo mit monatlicher Zahlung eingelassen. Da die Kündigung nun während der Laufzeit erfolgt, muss die Ermäßigung anteilig zurück gezahlt werden. Nun gut. Auch diese Frist und die Zahlung sind nach einer Weile vergessen. Inzwischen habe ich mich auch relativ gut in die neue Software eingearbeitet.

Buchtipp: Digitaler Burnout

Hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, wie häufig du an einem Tag dein Handy entsperrst? Im Rahmen einer Studie konnte Professor Markowetz mit Hilfe einer App die Nutzungsgewohnheit von Smartphone-Nutzern analysieren. Durchschnittlich drei Stunden täglich und rund 55 Mal pro Tag haben wir unser Handy in der Hand. Die hochfrequente Nutzung – sei es auch nur für wenige Augenblicke – führt zu einer immer wieder kehrenden Ablenkung. Die zuvor ausgeübte Tätigkeit wird von der kurzen Smartphone- Nutzung unterbrochen. 

Das Buch mit dem Titel „Digitaler Burnout“ geht Alexander Markowetz den dramatischen Folgen die digitale Permanenz für unsere Gesundheit, unser Leben und unsere Gesellschaft hat und was wir dagegen tun können auf den Grund.

Digital Detox Fazit

So richtig abschließen lässt sich das Thema digital Detox wohl nie. Vielmehr ist es ein andauernder Prozess. Es empfiehlt sich immer mal wieder zu schauen ob man nicht auf die eine oder andere Informationsquelle verzichten kann. Man muss ja nicht „auf jeder Hochzeit tanzen“ und in jedem sozialen Netz (siehe Snapchat) vertreten sein. Viel wichtiger ist es doch, die für einen passenden zu finden und diese zu pflegen.

Deine Meinung interessiert mich: Hast du vielleicht schon ähnliche Gedanken gehabt und dich von überflüssigem (digitalen) Ballast befreit?

Die besten WordPress Umfrage-Plugins

Mithilfe von Umfragen Plugins die Meinung der Leser erfragen: WordPress lässt sich auch für Umfragen spielend einfach mit Plugins erweitern.

Was ist das beste bzw. passende WordPress Umfrage Plugin für deinen Einsatzzweck? Eine Auswahl verschiedener Umfrage Plugins für WordPress habe ich mir einmal genauer angesehen. Was ich von ihnen halte und was die individuellen Eigenschaften und Funktionen sind, stelle ich in diesem Beitrag vor. In einem meiner ersten Beiträge (zur Frage ob es der- oder das Blog heißt) hat mich damals deine Meinung interessiert. Um diese zu erfragen und das Ergebnis darzustellen, musste also ein Umfrage Plugin her. Eine meiner Lieblingsquellen für allerlei Plugins, Themes und vieles mehr ist Themeforest.net (bzw. Codecanyon etc.). Bei Themeforest habe ich also nach „Poll Plugins“ bzw. „Survey Plugins“ gesucht. Hier meine Ausbeute der am besten bewerteten Wordpress Umfrage Plugins.

Umfrage Plugins für WordPress

Modal Survey – WordPress Poll, Survey & Quiz Plugin

Das Modal Survey Umfrage und Quiz Plugin hat als erstes meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Es lockt mit einer Vielzahl von Möglichkeiten die gesammelten Stimmen später in ganz unterschiedlichen Diagrammen anzeigen zu können. Eine neue Umfrage wird im Standard direkt auf jeder Seite des Blogs angezeigt. Zur Auswahl stehen verschiedene Animationsoptionen die Fragen anzeigen zu lassen. Alternativ kann die „global“ Option deaktiviert werden und die Umfrage gezielt via Shortcode an einer bestimmten Stelle innerhalb einer Seite oder eines Beitrags eingebunden werden. Damit die Umfrage jedoch wirklich innerhalb des Inhalts angezeigt wird und nicht auch auf der spezifisch gewählten Seite, ist noch ein extra Flag (style=“flat“) in dem Shortcode nötig. Dies sieht dann z.b. so aus „[ modalsurvey id=1234567 style=“flat“ ]. Um die Antworten direkt auch anzeigen zu lassen, ist ein weiterer Shortcode nötig: [ survey_answers id=“1234567″ style=“barchart“ ]. Der ergänzende Parameter (hier „barchart“) gibt an in welcher Form die Antworten ausgegeben werden.

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Bewertung4,72 von 5 Sternen

Bolder Surveys

Das Bolder Surveys Umfragen Plugin sieht auf den ersten Blick ganz interessant aus. Die Funktionsweise basiert auf so genannten Custom Post Types. Dies sind analog den normalen Beiträgen in WordPress einfach eine Art neue Kategorie von Inhalten. Eben nicht „Beiträge“ sondern „Umfragen“. Wo es sonst Titel, den Inhalt eines Beitrags sowie ein Beitragsbild etc. gibt, kann in dem „Umfragen-Post-Type“ die Umfrage selbst erstellt werden. Per Drag&Drop werden unterschiedliche Fragenformate positioniert und individuell zusammen gestellt. Schaut man sich die Screenshots auf der Codecanyon Seite an, sieht das Plugin schon recht vielfältig aus. Wer für seinen Blog dezidierte Umfragen erstellen möchte, ist mit den „Bolder Surveys“ sicher gut beraten. Wer allerdings (was ich auch vor habe) Umfragen auch direkt in bestehende Seiten/Beiträge einbinden möchte, sollte sich lieber nach einem anderen Umfrage Plugin umsehen.

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Bewertung4,24/5 Sternen

Pollify (out of date!)

Einfach zu installieren, Mehrsprachensupport sowie die Möglichkeit Start- und Endtermine für Umfragen zu erstellen. Dazu über 300 Verkäufe und gute Bewertungen… klingt gut? Ja vielleicht. Ein Merkmal was ich mir jedoch bei Plugins, Themes etc. auch immer noch ansehe, ist das Datum des letzten Updates. Je länger das letzte Update her ist, um so größer ist die Chance Probleme mit der neusten WordPress Version zu bekommen. Ein Plugin sollte immer möglichst aktuell sein und eine aktive Community besitzen. Es lohnt sich immer ein Blick in die Kommentare zu den Plugins zu werfen um zu sehen wie die Stimmung unter den Käufern/Interessierten ist. Interessant ist auch das Zeitfenster welches zwischen einem neuen Kommentar und einer Antwort vom Support liegt. Aus diesem Grund ist (für mich) Pollify nicht weiter in der Auswahl und sollte gemieden werden. Tipp: Ein kleines Flag am Namen des Kommentierenden zeigt an ob es sich um einen Käufer handelt. Dies ist z.T. auch noch einmal praktisch zu wissen. Ob die Fragen nur von „Interessierten“ oder von echten Käufern stammt.

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Bewertung4,16/5 Sternen

MegaPoll

megapoll-umfrage-plugin-wordpressWow, der erste Eindruck zum Umfrage Plugin MegaPoll für WordPress ist schon beeindruckend. Eine ganze Reihe von unterschiedlichen Umfrage-Varianten (10 Fragevarianten) lassen sich ganz individuell Einstellen. Dazu kommt eine nützliche Vorschau, welche es einem erlaubt schon einmal direkt zu sehen was man sich da zurecht gebastelt hat. Zusätzlich gibt es eine Rest API (interessant für den der damit etwas anfangen kann), eine Eingabevalidierung, E-Mail Benachrichtigungen, Analytics-Daten und vieles mehr.

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Bewertung5/5 Sternen

TotalPoll 3.0

TotalPoll ist ein schönes Beispiel für eine coole Demo. Auf der Plugin Seite steht sowohl die Frontend Demo (was die Teilnehmer sehen) also auch der Backend Demo (was du als Ersteller siehst) zur Verfügung. So kann man sich schon einmal ein gutes Bild von der Funktionsweise des Umfrage Plugins machen. Ich muss sagen ich war begeistert als ich die unterschiedlichen Umfrage Templates gesehen habe. Nicht nur einfache Fragen, sondern gerade die Media- Umfragen mit Bildern, Videos oder sogar Audio-Dateien hat mir gefallen (Wobei einige teilweise separat gekauft werden müssen). Für die Umfragen selbst gibt es jeweils Shortcodes (für die Umfrage selbst und auch für die Ergebnisse) die innerhalb von Beiträgen oder Seiten eingebunden werden können.

Ich glaube ich habe meinen neuen Favoriten gefunden 😉 Wie steht es mit dir, welche der vorgestellten Umfrage Plugins kommt in deine nähere Auswahl?

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Bewertung4,46/5 Sternen

[totalpoll id=“3338″]

Blognamen: Tipps wie du gute Blognamen findest

Zugegebener Maßen ist die Namensfindung manchmal gar nicht so einfach, aber es lohnt sich an diesem allerersten Schritt etwas Zeit zu investieren.

Mit der Namensfindung fängt alles an

Vielleicht hast du schon eine Idee von dem was die Themen deines zukünftigen Blogs sind. Möglicherweise hast du sogar schon konkrete Vorstellung, wie später alles mal aussehen soll. Doch hast Du auch schon einen passenden Name? Die Namensfindung ist in vielerlei Hinsicht der aller erste Schritt zu deinem neuen „Baby“. Als ich meinen Blog (zum wiederholten Male) neu und anders aufgebaut habe, ist in die Namensfindung eine Menge Energie geflossen. Wenn du selbst einen Blog schreiben möchtest, hilft dir dieser Beitrag dabei.

Ohne den Name kannst du nicht starten

Unabhängig ob Domain also die Adresse für deinen zukünftigen Blog, oder die Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube, für alle benötigst du einen bereits festgelegten Name. Natürlich ist es an der einen oder anderen Stelle möglich nachträglich Namen oder Adressen zu ändern doch dies geht meist nicht ohne größeren Auffand oder sogar um den Verlust der Sichtbarkeit bei Google, sprich die gut dein Blog bei Google gefunden wird (was konkret Sichtbarkeit und SEO – „Search Engine Optimisation“ also Suchmaschinenoptimierung bedeutet erfährst du in einem separaten Beitrag).


Über Brainstorming Namensideen formulieren

Brainstorming bedeutet den Ideen freien Lauf lassen. Egal ob mit Zettel und Stift oder in einer Tabelle. Ich persönlich nutze für ein kreatives Brainstorming gerne Google Tabellen. Egal ob alleine oder auch mit einer weiteren Person als Unterstützung, können hier Ideen und Anregungen für Namen einfach direkt untereinander weg geschrieben werden. Man kann einfach „rumspinnen“ und schreibt alles was einem in den Sinn kommt auf. Begriffe welche mit dem Thema des zukünftigen Blogs  zu tun haben, Begriffe die vielleicht mit der eigenen Person oder sonstigen Dingen zu tun haben. Es können auch Gegenstände oder Tätigkeiten sein. Vielleicht sogar eine Farbe oder etwas ganz anders. Für einen Rezepte-Blog könnte es z.B. so aus

  • Hat mit dem Thema zu tun: Rezept, Rezepte, Kochen, Backen, Küche…
  • Gegenstände aus dem Themenumfeld: Mixer, Löffel…
  • Eigenschafen: Lecker, Feinschmecker, süß, sweet…
  • Was ich bezwecken möchte: Unterhalten, Erklären, etwas beibringen -> schlau, schule, akademie, wissen, know-how
  • Dinge die vielleicht gar nicht passen (auf den ersten Blick): Tiere (Maus, Affe, Vogel, Koala, Ratte…), Rakete… was auch immer 😉

Nutze kreative Brainstorming-Sessions für die Namensfindung

Aus allem was man da so zusammenschreibt können nun weitere Ideen generiert werden. So können in mehreren Schritten witzige/einprägsame Wortkombinationen entstehen die am Ende der Name für das neue Projekt sein können. Wie wäre es z.B. mit dem „Küchen-Koala“, dem „Rezepte-Mixer“ oder der „Rezepte-Ratte“? Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht etwas komisch, doch wenn man so eine Weile herumexperimentiert besteht so eine gute Chance einen besonderen ganz eigenen Name zu finden.

Kleine persönliche Anekdote: vor X-Jahren hatte ich mal ein Webseitenprojekt mit dem Titel „Red-Spoon“. Klingt komisch, aber andere Beispiele mit nach dem gleichen „Prinzip“ wären da z.B. Firmen oder Produkte wie: „Green Hat“, „Red Hat“ oder „Frog Design“…

Befrage Freunde/Fremde zu deiner Blognamen Idee

Du hast auf die eine oder andere Weise überlegt, kombiniert und schließlich einen (oder mehrere) Favoriten festgelegt. Mein Tipp: Frage nach der Meinung von Freunden oder auch dir gar direkt bekannten Menschen. Bitte sie um ihr kurzes Feedback, nenne ihnen deinen Favoriten-Blogname und lasse dir ihre erste Assoziation erklären. An was denken sie wenn sie den Begriff hören? Passt das was du als Antwort bekommst du dem was du auf deinem Blog schreiben möchtest? Wenn ja, bist du auf einem guten Weg.

Sollte die Erklärung gar nicht passen geht die Welt auch nicht unter, schließlich konnte sich damals unter Namen wie z.B. Zalando, Amazon sicher auch keiner etwas konkretes vorstellen. Trotzdem sollte du die Chance einer passenden Assoziation von Blogname zu deinem Blog-Projekt nicht außer acht lassen. Die zweifelsfreie Zuordnung von Name zum Thema hilft einfach für den Faktor Wiedererkennung.

Vermeine Trends und technische Begriffe

Bei der Wahl des Namens sollte man nach Möglichkeit auf Trendbegriffe verzichten. Was heute hip ist, passt vielleicht schon im nächsten Jahr ganz und gar nicht mehr. Ebenso schwierig kann es mit technischen Begriffen sein. Auch diese können schneller als man glaubt veraltet und nicht mehr passend sein. Ausnahme bilden natürlich ganz spezifische Begriffe die gerade auf eine bestimmte Nische zielen. Achtung: Beachte aber dann die Einschränkungen die du damit eingehst (siehe weiter unten den Abschnitt über coole Blognamen).

Beispiele für technische Begriffe und deren Entwicklung

  • Tonband -> Kassette -> CD -> MP3 -> Spotify/Google Music/Appe Music -> ??
  • VHS -> DVD -> Blue-Ray -> Video-On-Demand -> ??

Der Betreiber von der (fiktiven) Domain „DVD-Planet.com“ wäre heute nicht mehr so ganz passend aufgestellt.

Blognamen mit Alliterationen

Alliteration Definition laut Duden: „Gleicher Anlaut der betonten Silben aufeinanderfolgender Wörter“. D.h. Wörter die einen ähnlichen Anfang besitzen und in der folge irgendwie nett klingen. Ob geliebt oder gehasst: „Bauer sucht Frau“ hat das Prinzip der Alliteration bei der Vorstellung seiner Bauer als quasi Standard deklariert: „Peter, der rüstige Rentner“, „Rainer, der lustige Leierkastenmann“, „… der pfundige Pferdebauer“ usw.

Und was hat das mit Blognamen zu tun? Nun, denkbar wäre auch hier das bereits angesprochene Brainstorming. Ohne großes Nachdenken sammelt man einfach Begriffe/Worte bzw. direkt Paare.

  • Brause-Bäckerei,
  • Rezepte-Rakete
  • Bea-Backt
  • Klaus-Kocht
  • usw.

Ok diese Beispiel sind noch nicht der Knaller, aber ich denke die Idee hinter dieser Art der Namensfindung ist deutlich 🙂

Coole und kreative Blognamen finden

Klar, jeder der einen Blog startet möchte einen coolen und vor allem kreativen Blognamen haben. Starte am besten mit den Tipps von oben. Mache Brainstorming-Sessions und sammle viele Ideen für deinen Namen deines Blogs. Dabei kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen. Coole und witzige Blognamen dürfen auch gerne dabei sein. Tipp: schlafe eine oder am besten mehrere Nächte über deine Ideen. Was dir heute vielleicht noch besonders gut gefällt, sieht in ein paar Tagen vielleicht schon wieder ganz anders aus. Idealerweise ist der Name den du wählst so flexibel das er „für immer“ geeignet ist. 

Mache dir also gerade bei kreativ-verrückten Namen immer Gedanken, was deine Themen sind um die es bei dir geht. Über was schreibst du heute und was sind Themen von morgen, übermorgen oder in zwei Jahren. Vielleicht hast du schon heute Themen von den du weißt das du sie in Zukunft einmal behandeln möchtest.  Ich spreche hier aus eigener Erfahrung und bin gerade mit diesem Punkt auf den Bauch gefallen. Da hatte ich einen coolen Blognamen der genau gut zu meinem Thema passt. Damals wollte ich meine (sportliche-)Reise zu einem Ironman Wettkampf dokumentieren. Mein Blog habe ich damals „Ironman-Log“ genannt. 

Der Name passt zwar zu dem über was ich damals geschrieben habe. Doch dann kamen weitere Themen dazu. Ich wollte auch noch weitere Sachen auf meinem Blog schreiben. Plötzlich passte der Name leider nicht mehr so gut. Der Blogname war einfach zu dicht mit dem Fachthema Sport verbunden. Trotz dem guten Ansatz direkt im Namen zu verarbeiten worum es geht, hat mich diese Tatsache dann eingeschränkt. 

Deine Tipps für gute Blognamen

Was sind deine Tipps für gute Blognamen: Vielleicht hast du deine ganz eigene Art wie du nach neuen Namen suchst? Ich bin gespannt, welche Methode du anwendest bzw. wie du zu deinem aktuellen Blognamen gekommen bist.