Zugegebener Maßen ist die Namensfindung manchmal gar nicht so einfach, aber es lohnt sich an diesem allerersten Schritt etwas Zeit zu investieren.

Mit der Namensfindung fängt alles an

Vielleicht hast du schon eine Idee von dem was die Themen deines zukünftigen Blogs sind. Möglicherweise hast du sogar schon konkrete Vorstellung, wie später alles mal aussehen soll. Doch hast Du auch schon einen passenden Name? Die Namensfindung ist in vielerlei Hinsicht der aller erste Schritt zu deinem neuen „Baby“.

Ohne den Name kannst du nicht starten

Unabhängig ob Domain also die Adresse für deinen zukünftigen Blog, oder die Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter, Instagram oder YouTube, für alle benötigst du einen bereits festgelegten Name. Natürlich ist es an der einen oder anderen Stelle möglich nachträglich Namen oder Adressen zu ändern doch dies geht meist nicht ohne größeren Auffand oder sogar um den Verlust der Sichtbarkeit bei Google, sprich die gut dein Blog bei Google gefunden wird (was konkret Sichtbarkeit und SEO – „Search Engine Optimisation“ also Suchmaschinenoptimierung bedeutet erfährst du in einem separaten Beitrag).



Über Brainstorming Namensideen formulieren

Brainstorming bedeutet den Ideen freien Lauf lassen. Egal ob mit Zettel und Stift oder in einer Tabelle. Ich persönlich nutze für ein kreatives Brainstorming gerne Google Tabellen. Egal ob alleine oder auch mit einer weiteren Person als Unterstützung, können hier Ideen und Anregungen für Namen einfach direkt untereinander weg geschrieben werden. Man kann einfach „rumspinnen“ und schreibt alles was einem in den Sinn kommt auf. Begriffe welche mit dem Thema des zukünftigen Blogs  zu tun haben, Begriffe die vielleicht mit der eigenen Person oder sonstigen Dingen zu tun haben. Es können auch Gegenstände oder Tätigkeiten sein. Vielleicht sogar eine Farbe oder etwas ganz anders. Für einen Rezepte-Blog könnte es z.B. so aus

  • Hat mit dem Thema zu tun: Rezept, Rezepte, Kochen, Backen, Küche…
  • Gegenstände aus dem Themenumfeld: Mixer, Löffel…
  • Eigenschafen: Lecker, Feinschmecker, süß, sweet…
  • Was ich bezwecken möchte: Unterhalten, Erklären, etwas beibringen -> schlau, schule, akademie, wissen, know-how
  • Dinge die vielleicht gar nicht passen (auf den ersten Blick): Tiere (Maus, Affe, Vogel, Koala, Ratte…), Rakete… was auch immer 😉

Aus allem was man da so zusammenschreibt können nun weitere Ideen generiert werden. So können in mehreren Schritten witzige/einprägsame Wortkombinationen entstehen die am Ende der Name für das neue Projekt sein können. Wie wäre es z.B. mit dem „Küchen-Koala“, dem „Rezepte-Mixer“ oder der „Rezepte-Ratte“? Auf den ersten Blick wirkt es vielleicht etwas komisch, doch wenn man so eine Weile herumexperimentiert besteht so eine gute Chance einen besonderen ganz eigenen Name zu finden.

Kleine persönliche Anekdote: vor X-Jahren hatte ich mal ein Webseitenprojekt mit dem Titel „Red-Spoon“. Klingt komisch, aber andere Beispiele mit nach dem gleichen „Prinzip“ wären da z.B. Firmen oder Produkte wie: „Green Hat“, „Red Hat“ oder „Frog Design“…

Befrage Freunde/Fremde zu deiner Blognamen Idee

Du hast auf die eine oder andere Weise überlegt, kombiniert und schließlich einen (oder mehrere) Favoriten festgelegt. Mein Tipp: Frage nach der Meinung von Freunden oder auch dir gar direkt bekannten Menschen. Bitte sie um ihr kurzes Feedback, nenne ihnen deinen Favoriten-Blogname und lasse dir ihre erste Assoziation erklären. An was denken sie wenn sie den Begriff hören? Passt das was du als Antwort bekommst du dem was du auf deinem Blog schreiben möchtest? Wenn ja, bist du auf einem guten Weg.

Sollte die Erklärung gar nicht passen geht die Welt auch nicht unter, schließlich konnte sich damals unter Namen wie z.B. Zalando, Amazon sicher auch keiner etwas konkretes vorstellen. Trotzdem sollte du die Chance einer passenden Assoziation von Blogname zu deinem Blog-Projekt nicht außer acht lassen. Die zweifelsfreie Zuordnung von Name zum Thema hilft einfach für den Faktor Wiedererkennung.

Vermeine Trends und technische Begriffe

Bei der Wahl des Namens sollte man nach Möglichkeit auf Trendbegriffe verzichten. Was heute hip ist, passt vielleicht schon im nächsten Jahr ganz und gar nicht mehr. Ebenso schwierig kann es mit technischen Begriffen sein. Auch diese können schneller als man glaubt veraltet und nicht mehr passend sein. Ausnahme bilden natürlich ganz spezifische Begriffe die gerade auf eine bestimmte Nische zielen.

Beispiele für technische Begriffe und deren Entwicklung

  • Tonband -> Kassette -> CD -> MP3 -> Spotify/Google Music/Appe Music -> ??
  • VHS -> DVD -> Blue-Ray -> Video-On-Demand -> ??

Der Betreiber von der (fiktiven) Domain „DVD-Planet.com“ wäre heute nicht mehr so ganz passend aufgestellt.



Blognamen mit Alliterationen

Alliteration Definition laut Duden: „Gleicher Anlaut der betonten Silben aufeinanderfolgender Wörter“. D.h. Wörter die einen ähnlichen Anfang besitzen und in der folge irgendwie nett klingen. Ob geliebt oder gehasst: „Bauer sucht Frau“ hat das Prinzip der Alliteration bei der Vorstellung seiner Bauer als quasi Standard deklariert: „Peter, der rüstige Rentner“, „Rainer, der lustige Leierkastenmann“, „… der pfundige Pferdebauer“ usw.

Und was hat das mit Blognamen zu tun? Nun, denkbar wäre auch hier das bereits angesprochene Brainstorming. Ohne großes Nachdenken sammelt man einfach Begriffe/Worte bzw. direkt Paare.

  • Brause-Bäckerei,
  • Rezepte-Rakete
  • Bea-Backt
  • Klaus-Kocht
  • usw.

Ok diese Beispiel sind noch nicht der Knaller, aber ich denke die Idee hinter dieser Art der Namensfindung ist deutlich 🙂

Deine Tipps für gute Blognamen

Was sind deine Tipps für gute Blognamen: Vielleicht hast du deine ganz eigene Art wie du nach neuen Namen suchst? Ich bin gespannt, welche Methode du anwendest bzw. wie du zu deinem aktuellen Blognamen gekommen bist.

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